16 Finalteilnahmen

Bei den am Wochenende in Arnstadt durchgeführten Thüringer Landes-Meisterschaften im Schwimmen, schnitten die Teilnehmer des 1. SGV Mühlhausen sehr gut ab. Gegen sehr starke Konkurrenz aus den Leistungszentren Erfurt und Gera hatten die Schwimmer einen schweren Stand. Trotzdem gelang es ihnen 16-mal das Finale zu erreichen. Bei diesen 16 Finalteilnahmen wurden drei hervorragende Podestplätze in der offenen Wertung erreicht. Mit einem Silberrang über 200 m Brust glänzte Hannes Hagedorn, in der Zeit von 2:48,14 min. Mit sehr guten Bronzeplätzen konnten sich Tim Ackermann über 50 m Freistil, in 0:25,17 min und Dennis Luhn über 800 m, in 9:17,93 min, schmücken. Für Dennis bedeutete diese 800 m-Zeit und die 400 m-Freistilzeit, von 4:31,96 min jeweils Vereinsrekord. Tim Ackermann stand dem in Nichts nach und stellte ebenfalls über 50 m und 100 m Freistil neue Vereinsrekorde auf. Die 100 m-Zeit von Tim, in 0:56,24 min und die bereits erwähnte 50 m-Zeit waren nach LEN-Punkten die besten Leistungen der Mannschaft.

 

Fast alle Starter des 1. SGV waren mindestens einmal bei den Jahrgangs- Wertungen auf dem Treppchen. Den Vogel aber abgeschossen haben Felix Hagedorn und Dennis Luhn, die bei je acht Starts auch achtmal auf dem Siegerpodest waren. Gleiches gelang noch Britta Stier, die bei sieben Starts ebenfalls siebenmal unter den drei Besten zu finden war. Alle Mannschaftsmitglieder verbesserten ihre eigenen Bestmarken erheblich. Im 200 m-Bereich wurden Verbesserungen bis zu 10 Sekunden erreicht. Britta Stier und Julia Klink zeigten die von ihnen gewohnt guten Leistungen. Die jüngeren Schwimmerinnen der Mannschaft Nicole Kirschbaum, Frauke Seeber, Chiara Mülverstedt und Alina Ebert erfüllten die in sie gesetzten Erwartungen mit Bravour und stellten fantastische neue persönliche Rekorde auf. Bei den Männern überzeugten besonders die bereits genannten Tim Ackermann, Dennis Luhn und die Gebrüder Hagedorn. Die Neulinge bei den Landesmeisterschaften, Philipp Reetz und Niklas Arndt, lösten ihre Aufgaben in hervorragender Manier. Als Beleg dafür gilt die neue 100 m-Freistilzeit von Philipp Reetz, in 1:02,84 min. Mit dieser Zeit verbesserte er seine alte Bestmarke um drei Sekunden. Oder auch die 50 m-Freistilzeit von Niklas Arndt, in 0:33,03 min, mit der er seine alte Bestzeit um fast drei Sekunden unterbot.
Mit dem Abschneiden der Mannschaft war Trainer Erhard Klaus äußerst zufrieden.