Beim internationalen 18. Dachauer Masters-Cup (11./12.02.2017) mit einem neuen Teilnahmerekord waren diesmal wieder die Masters Enrico Lettrari und Wolfgang Pooch unsere Starter. Die hohe Qualität der Wettkämpfe spiegelte sich in 18 Landesrekorden (Österreich 14, Russland 2, Deutschland 2) und vielen weiteren guten Schwimmzeiten wider. Auch Syrien und die Schweiz waren mit ein bzw. zwei kleinen Mannschaften vertreten. Leider konnte unser Verein – auch diesmal wieder besetzungsbedingt – keine Staffel n mitschwimmen.
Enrico erreichte in der AK 60 2-mal Gold (50 m / 0:40,34 und 100 m Brust / 1:31,76) sowie Platz 3 (200 m Rücken / 3:20,68) und Platz 4 (200 m Brust / 3:24,88). Und er konnte sich über seine Zeiten durchaus freuen, zumal diese bereits jetzt im Bereich seiner Jahresbestzeiten vom Vorjahr lagen und ihn in der aktuellen Bundesbestenlisten unter die jeweils 3 Ersten brachten. Die Punktausbeute pro Wettkampf bewegte sich zwischen 588 und 619 Punkten. Das lässt für unseren Trainingsminimalisten (mit nur 1-mal 1.400 m pro Woche im öffentlichen Badebetrieb) die nächsten Monate auf eine weitere Leistungssteigerung im Hinblick auf die Mitteldeutschen Masters und die beiden DM der Masters hoffen.
Auch Wolfgang war, nach Überwindung manch gesundheitlicher Probleme in der letzten Zeit, mit seinen Zeiten in der AK 55 recht zufrieden und konnte zur Mannschaftswertung durch seine acht Starts und vordere Platzierungen (jeweils 1-mal Platz 3, 4 und 5) wertvolle Punkte zur Mannschaftswertung (Platz 34 von 69 Mannschaften) bzw. Medaillenwertung (Platz 43) beisteuern. Er freut sich schon auf die Freiwassersaison, wo dann Ausdauer gefragt ist.
Wann in der geplanten neuen Halle in Dachau geschwommen werden kann ist noch nicht klar. Aber es war wieder eine sehr gastfreundliche Veranstaltung mit ausreichend Pausen (in einem nach wie vor sehr gepflegtem Hallenbad mit zusätzlicher Einschwimmmöglichkeit) zur abwechslungsreichen gastronomischen Versorgung durch das dortige italienische Bistro, für gutes Einschwimmen und für angenehme Gespräche. Die schönen Goldmedaillen wurden übrigens – vorbildmäßig – auf der Rückseite u. a. mit Vornamen, Namen, Altersklasse, Schwimmstrecke und -zeit personalisiert.