Quartett knackt ominöse Marke

Etwa zweihundert Teilnehmer und fünfhundert Starts sorgten beim 19. Eichsfeldpokal in Heiligenstadt fürtolle Atmosphäre. Zehn Vereine aus Hessen, Niedersachsen und Thüringen kämpften um die Pokale. Die Mühlhäuser Männer verteidigten ihre Trophäe.

Gegen starke Konkurrenz konnten sich die jungen Schwimmer des 1. SGV Mühlhausen hervorragend in Szene setzen. Am Ende sprang der Pokalsieg mit über 100 Punkten Vorsprung heraus. Die Qualität der Mühlhäuser Schwimmer zeigen die Freistil- Zeiten der Besten über 100 Meter. Felix Hagedorn brillierte mit hervorragenden 0:56,91 Minuten und verbesserte die persönliche Bestmarke um fast zwei Sekunden. Die glänzenden Zeiten von Florian Schmiedel (0:58,06) und Philipp Reetz (0:58,88), die die magische Minuten-Grenze knackten und ihre Bestzeiten ebenfalls deutlich steigerten, ließen die Verantwortlichen auf eine gute Freistilstaffel-Zeit über 4 x 100 Meter hoffen. Zum ersten Mal überhaupt blieb eine Staffel des 1. SGV Mühlhausen unter der ominösen Vier-Minuten Marke. Der neue Vereinsrekord steht nun bei 3:59,53 Minuten, wobei Hannes Hagedorn als Startschwimmer mit glänzenden 1:00,22 Minuten einen großen Anteil hatte. Natürlich ärgerte sich Hannes im ersten Moment, nicht unter einer Minute geblieben zu sein. Er freute sich aber auch über den neuen Vereinsrekord, zumal er die persönliche Bestzeit um zwei Sekunden unterbot.

Das SGV-Quartett mit Philipp Reetz, Florian Schmiedel sowie den Hagedorn Brüdern Hannes und Felix, ragte aus einer sehr starken Mannschaft doch noch etwas heraus. Nur diese vier Schwimmer erreichten über 500 LEN-Punkte. Das beste Ergebnis in dieser Kategorie der gesamten Veranstaltung verbuchte Felix Hagedorn. Stark in Szene setzte sich auch die Damen-Staffel mit Platz vier. Die Wettkampfneulinge Oskar Ständer, Max Homeyer und Lena Kolle lösten ihre Aufgaben bravourös. Die gesamte Mannschaft präsentierte sich in hervorragender Verfassung. Beleg dafür war die Tatsache, dass alle Mühlhäuser Schwimmer zumindest einen persönlichen Rekord erkämpften. Das Trainer-Trio Waldheim, Klaus und Schilling war am Ende rundum zufrieden.