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Stadtverwaltung und Schwimm- und Gesundheitssportverein (SGV) Mühlhausen haben Freitag den Notarvertrag über die Erbbaupacht des Bad- und Campingbereichs am Schwanenteich unterzeichnet. Der Stadtrat hatte mit seinem Beschluss den Weg bereitet. Die derzeit bei den Wirtschaftsbetrieben Angestellten, die den Campingplatz betreiben und das Areal pflegen, sollen übernommen werden, kündigte der Vorsitzende des SGV, Jörg Walter, an.
Einfach wird es nicht, wieder eine Schwimmmöglichkeit anzubieten und das Camp zu betreiben. „So ein Camp stellt jeden Verein vor Probleme – auch vor steuerrechtliche“, meint Walter. Die Frage, ob der Verein trotz des Betreibens des Camps seine Gemeinnützigkeit behalte, sei eine „sehr, sehr berechtigte“. Dennoch: „Ich glaube, dass es Mühlhausen gut steht.“
Für den Fall, dass die Stadt Mühlhausen selbst Fördermittel für die Sanierung oder den Neubau des Freibades am Schwanenteich akquirieren kann, oder sich ein privater Investor findet, wolle der SGV von seinem Erbaupachtrecht zurücktreten. Dazu sei er „immer breit“, meint der Vereinsvorsitzende.
Was den vorderen Teil des Badgeländes angeht, an dem die Bade & Bade GmbH aus Mühlhausen interessiert ist, da ist noch nichts entschieden. Bürgermeisterin Beate Sill (parteilos) rechnet damit, dass dieser Bereich „noch bis 2017“ bei den Wirtschaftsbetrieben bleibt.

Diese Schritte hat der Schwimmverein geplant
• Geld für den Badebetrieb zu akquirieren.
• Sportbecken wieder für den Trainings- und Wettkampfbetrieb tauglich machen
• Spenden sammeln: 300 000 Euro sollen zusammenkommen, „Dann fangen wir sofort an, am Strandbecken zu bauen“, so Walter.
• In der Hülle des alten Sportbeckens soll das neue entstehen. Über die Größe ist noch keine Entscheidung gefallen. Kosten zwischen 2,5 und 3,2 Millionen Euro.
• 2 Volleyballfelder errichten

©-Quelle: Claudia Bachmann / 29.06.16 / TA